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Neues Förderprogramm für solare Batteriespeicher

Pressemitteilung   •   Mär 08, 2018 10:08 CET

(Reutlingen, 08.03.2018) In den nächsten Jahren werden Investitionen in Photovoltaik-Anlagen in Verbindung mit einem Batteriespeicher vom Land Baden-Württemberg verstärkt gefördert. Das Umweltministerium hat dafür das neue Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ als Teil seiner Solaroffensive aufgelegt, das am 01.03.2018 gestartet ist.

Über das Programm werden Investitionen in den stationären Batteriespeicher einer neuen Photovoltaikanlage gefördert, dabei muss dieser netzdienlich sein, also so ausgelegt sein, dass die Verteilnetze nicht zu stark belastet werden. Deshalb muss ein Großteil des erzeugten Stroms vom Erzeuger selbst verbraucht werden, d. h. nicht ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Die neue Förderung ist mit dem KfW-Programm für solare Batteriespeicher kumulierbar und bietet somit attraktive Voraussetzungen für mehr Strom aus PV-Anlagen. „Dabei liegt der Fokus neben Heimspeichern vor allem auf so genannten Gewerbespeichern“, so Tobias Kemmler, Geschäftsführer der KlimaschutzAgentur im Landkreis Reutlingen. „Mit der Erweiterung auf diese Anlagen mit mehr als 30 kWp Nennleistung wird jetzt auch Photovoltaik für Unternehmen interessant, aber auch für Kommunen, Zweckverbände und andere juristische Personen des öffentlichen Rechts wurden jetzt Anreize geschaffen, damit mehr Stromerzeugungs- und damit höhere Speicherkapazitäten installiert werden.“

Die Höhe der Förderung beträgt pro Batteriespeicher maximal 30 Prozent der Netto-Investitionskosten. Für Speicher von PV-Anlagen mit bis zu 30 kWp werden 300 EUR pro Kilowattstunde gefördert, von größeren Anlagen mit mehr als 30 kWp werden 400 EUR als Zuschuss gewährt. Außerdem gibt es für ein Batteriemanagementsystem einen einmaligen Bonus in Höhe von 250 EUR. Als Förderbank des Landes Baden-Württemberg bearbeitet die L-BANK die Förderanträge seit dem 01.03.2018. Nach erfolgter Bewilligung durch die L-BANK muss das Projekt innerhalb von neun Monaten umgesetzt sein.


Detaillierte Informationen zum neuen Förderprogramm erhalten Interessierte bei einem kostenfreien Beratungsgespräch in einem der 11 Standorte im Landkreis Reutlingen, die die KlimaschutzAgentur zusammen mit der Verbraucherzentrale unterhält. Einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch erhalten Ratsuchende telefonisch unter 0 71 21-

14 32 571. Weitere Kontaktmöglichkeiten gibt es über die Homepage unter www.klimaschutzagentur-reutlingen.de.

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(Foto: KEA)

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Photovoltaik – attraktiv wie nie!

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